Brückenplatz in Lüdenscheid
2012, Lüdenscheid

I Begrenzter Wettbewerb nach RAW 2004 - Brückenplatz in Lüdenscheid, Brücke und öffentlicher Raum im Quartier der Denkfabrik

(In Zusammenarbeit mit Architekturbüro [Lu:p], JOMA landschaftsarchitektur und Stilvi Lighting GmbH)


I Idee/Entwurf

Die Fußgängerbrücke dient im ersten Sinne als Eingangsbauwerk der Phänomenta. Unter dem Motto „Physik zum Anfassen“ werden dort Exponate ausgestellt, die zum Wundern und Mitmachen auffordern.

Dem Prinzip des „Wunderns“ und „Mitmachens“ folgt auch der Brückenentwurf. Die Brücke ist als große, geschwungene Rampe dimensioniert und zwischen beiden Brückenenden stützenfrei.

Das Vierendeelsystem hat eine geometrisch klare und regelmäßige Grundordnung. Die Brücke ist vollständig mit einem weißen transluzenten Acrylglas verkleidet, welche im Raster von einem Meter wie „Bandagen“ um den Brückenquerschnitt gelegt werden. Durch dieses Oberflächenmaterial ist die Konstruktion am Tage lediglich diffus wahrnehmbar.

In der Nacht - also unter Kunstlicht hingegen - „erwacht“ die Brücke und zeigt ein deutlich anderes Gesicht. Dann wird die Tragstruktur illuminiert und ist bereits von Weitem sichtbar.

Das leichte Stahlbauwerk schwingt geringfügig unter der Last der Fußgänger. Es wird dadurch für den Nutzer direkt erlebbar und „lebendig“. Die Brücke ist spannend, vielseitig, robust und dauerhaft.
brücke meyernreuth
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