Wettbewerb Radwegbrücke Konstanz

2007, Konstanz

I Beitrag zum „Realisierungswettbewerb Fuß- und Radwegebrücke Quartier Bahnhof Petershausen, Konstanz“ (Ankauf)

I In Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitektur+ Matthies + Holzapfel, Hamburg / Berlin und
Pplus Architekten, Bayreuth


I Das städtebauliche Konzept ..

Ein Spaziergänger oder Radfahrer, vom Rhein durch den Herosépark kommend, betritt den Ebertplatz und wendet sich gen Norden. In der Sankt-Gebhard-Straße, einer ruhigen Wohnstraße, begleitet ihn eine Baumreihe aus früh blühendem Rotdorn bis auf den zukünftigen Brückenplatz.

Auf dem Brückenplatz erhebt sich, wie auf einem Teppich, eine gewendelte Brückenskulptur. Nach Norden verläuft die Fuß- und Radwegebrücke in einem großzügigen Bogen über die Gleise und senkt sich nördlich der Gustav-Schwab-Straße ab.

Die Formgebung erfüllt das übergeordnete Ziel, eine vor allem für Radfahrer schnelle und bequeme Verbindung zwischen Brückenplatz und Gustav-Schwab-Straße zu schaffen.

I Die Entwurfsidee ..

Auf dem Brückenplatz in Form einer Helix einfach „aufgewickelt“, entlang der Gustav-Schwab-Straße sanft auslaufend, verleiht dieser „Schwung“ einen unverwechselbaren Charakter. Verlauf und Formgebung gehen dabei Hand in Hand.

Die schlanken, den Boden nur punktuell „berührenden“ Stahlstützen, lassen die Brücke aus hellem Beton scheinbar schweben. Eine leichte Bahnsteigrampe und zwei Aufzüge ermöglichen die Überquerung und den behindertengerechten Zugang zum Mittelbahnsteig.

Das äußerst schlanke Brückentragwerk mit seinen einseitig angeordneten Stützen wird erst durch seine Grundrisskrümmung möglich. Das Tragwerk ist fugenlos. Der Haltepunkt Bahnhof Petershausen mit seiner zentralen Funktion für die Erschließung des Stadtteils und der angrenzenden Infrastruktureinrichtungen wird aufgewertet.

Das zukünftige Quartier Petershausen erhält eine stadtbildprägende, funktional und gestalterisch hochwertige Fuß- und Radwegebrücke.

wettbewerb fuß- & radwegebrücke
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