Schirndinger Brücken

2006, Schirnding

I Überführungen über die B 303 bei Schirnding


Die Bundesstraße 303 Marktredwitz-Landesgrenze (Eger) wird im Bereich der Ortsumfahrung Schirnding von zwei auf vier Fahrstreifen erweitert. Zwei bestehende Überführungen können somit nicht mehr genutzt und müssen ersetzt werden.

I Die Augabe ..

Aufgabe war die Entwicklung von Varianten für die Gestaltung und Konstruktion der Überführungen der Staatsstraße „Selb-Schirnding“ und der Gemeindeverbindungsstraße „Schirnding-Fischern“. Eine Variante wird der Planfeststellung zugrunde gelegt.

Die „Schirndinger Brücken“ sollen den aus Osten Anreisenden einen ersten Eindruck vom High-Tech-Land Bayern vermitteln. Sie unterscheiden sich von den zahllosen Standardbauwerken ohne Gesicht. Immerhin passieren jährlich über 7 Mio. Autofahrer diese Brücken!

Die zu überquerende Bundesstraße wird daher nicht zaghaft, sondern in einem „Wurf“ überspannt. Damit signalisieren die Brücken Innovation und Modernität. Die etwa 50 m zu überspannende Länge wird effizient mit einer monolithischen Betonkonstruktion ermöglicht.

I Das statische Konzept ..

Durch die statisch günstige Rahmen- bzw. Sprengwerkwirkung  wird ein schlanker und leicht wirkender Überbau erreicht. Fehlende Lager und Übergange machen die Konstruktion robust und reduzieren die Unterhaltungskosten.

Die werkstoffadäquate Formgebung verleiht den Brücken eine plastische Wirkung.

Brückenlänge: 50 m
Überbaubreite: 13 m

Auftraggeber: Staatliches Bauamt Bayreuth, Sektion Straßenbau

schirndinger brücken
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